Unwettereinsätze wegen Starkregen im Stadtgebiet
14.07.2021
Dauereinsatz für die Feuerwehr Bad Arolsen wegen Starkregen.
Einen der längsten und personell größten Einsatz in der Geschichte von der Feuerwehr Bad Arolsen hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in der Zeit vom 13.07. bis 15.07.2021 abzuarbeiten. Auf Grund von anhaltendem Starkregen liefen Keller, Wohnungen und Tiefgaragen voll, Bäche und Teiche liefen über. Nach aktueller Auswertung wurden 216 Einsatzstellen dokumentiert und zunächst aus der Funkzentrale des Stützpunktes, später mit Unterstützung der Einsatzleitkomponete des Landkreis Waldeck-Frankenberg (ELW 2) koordiniert. Unzählige kleinere Hilfeleistungen, wie Kanaldeckel ausheben bzw. einsetzen oder Äste beseitigen wurden dabei nicht berücksichtigt. Hinzu kommen noch nachbereitende Tätigkeiten wie Rückbau von Flutsperren oder Reinigungsarbeiten.
Sofern die Auswertung abgeschlossen ist, wird an dieser Stelle weiter berichtet.
Glückwünsche zur EheschließungAm vergangenen Freitag haben sich unser Kamerad Florian und seine Freundin Enora das "Ja-Wort" gegeben. Nach der standesamtlichen Trauung im Residenzschloss wurden Sie von den Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung gebührend in Empfang genommen. Traditionell stand eine Fahrt mit der Drehleiter an. Die Feuerwehrkameradschaft Arolsen gratuliert ganz herzlich und wünscht alles Gute! Wiederaufnahme des DienstbetriebsNach langer Pause auf Grund der hohen Corona-Inzidenzen konnte auch die Feuerwehr Bad Arolsen am vergangenen Samstag den Dienstbetrieb für Übungen wieder aufnehmen. Die Dienste finden unter strengen Auflagen statt. Der aktuelle Dienstplan wird in den nächsten Tagen im Download-Bereich unter Ausbildung zur Verfügung stehen. Das Foto entstand beim ersten Dienst am Samstag, bei welchem die Bootsführer das Handling mit dem Mehrzweckboot auf dem Twistesee trainerten und Testfahrten durchführten.
Trauer um verstorbenen Kameraden Gerd-Udo WunderatschDie Feuerwehr Bad Arolsen trauert um ihren am 16.04.2021 verstorbenen Kameraden Hauptbrandmeister Gerd-Udo Wunderatsch. Unser früherer Wehrführer verstarb plötzlich im Alter von 73 Jahren. Gerd-Udo trat 1964 in die Einsatzabteilung in Schmillinghausen ein, 1972 kam er zu den Kameradinnen und Kameraden im Stützpunkt in der Rauchstraße hinzu. Ab 1984 übernahm er das Amt des stellvertretenden Wehrführers und von 1994 bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Dienst in 2007 das Amt des Wehrführers. Eine Herzensangelegenheit war unserem zuletzt beim Landkreis Waldeck-Frankenberg für Brandschutzangelegenheiten zuständigem Baufachmann der Neubau des Feuerwehrstützpunktes hier im Mengeringhäuser Feld. Gerd-Udo Wunderatsch erreichte als Hauptbrandmeister den höchsten Dienstgrad bei der Freiwilligen Feuerwehr und war bereits für seinen Einsatz mit dem deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold, der Goldplakette des Bezirksfeuerwehrverbands Kurhessen-Waldeck und mit der St. Floriansmedaille in Silber ausgezeichnet worden. Auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst, hatte die Feuerwehr für ihn hohe Priorität. So sammelte er Texte und Bilder zur Illustration der Geschichte der Arolser Feuerwehr, die 2023 das 150-jährige Bestehen feiern kann. Eine Ehrensache war für ihn auch die Mitwirkung an der Einsatzübung mit historischen Geräten bei der 300-Jahr-Feier der Stadt Bad Arolsen auf dem Schlosshof. Die Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis kannten Ihn auch als die "Stimme auf der Hauer". Bei unzähligen Diensten bei den Feuerwehrleistungsübungen in Korbach half er bei der Anmeldung und der Bahneinteilung. Die Partnerschaft mit der Brandweer Heusden-Zolder, die er maßgeblich mit geprägt hat, darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. So konnten nur die Auswirkungen der Corona-Pandemie verhindern, dass zur Trauerfeier am vergangenen Freitag eine Abordung aus Belgien fehlte. Anfang 2020 übernahm er noch die Leitung der Alters- und Ehrenabteilung der Arolser Feuerwehren. Wir werden ihm in unseren Reihen ein ehrendes Andenken bewahren.
Tag des europaweiten NotrufsWir sind es gewohnt, den 11.2., also den Tag der europäischen Notrufnummer 112, mit Veranstaltungen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu feiern, bei den alle, ob jung oder alt Einsatzkräfte oder zivile Personen beteiligt sind. Dieses Jahr müssen wir diesen Tag anders gestalten. Deshalb möchten wir die Arbeit und die Rolle der Menschen, die täglich hinter der Notrufnummer 112 arbeiten, in den Mittelpunkt stellen. Denn hinter der Notrufnummer 112 steht ein gut ausgearbeitetes und komplexes System der organisierten Hilfeleistung. Angefangen bei den Notrufzentralen, hinweg über die einzelnen Einsatzdienste bis hin zu gezielten Vorplanungen, hat sich eine Gefahrenabwehrstruktur entwickelt, die in den einzelnen Mitgliedstaaten von unterschiedlichen Organisationen getragen wird. In Deutschland sind dies die kommunalen Feuerwehren, das staatliche Technische Hilfswerk und die privaten Hilfsorganisationen vom Arbeiter Samariter Bund bis zu den Maltesern. Weit über eine Million Menschen engagieren sich ehrenamtlich oder hauptberuflich in diesen Organisationen. Sie sind ohne Zweifel die wichtigsten "Player*innen", die hinter dem Euronotruf 112 agieren. Die dekorierte Spielfigur (Bild) repräsentiert heute den „Notruftag“ mit einem großen Dankeschön an jede einzelne Einsatzkraft für ihr unermüdliches Engagement. (Quelle Text und Foto: Europe Direct Netzwerk) |